Outdoor Survivaltraining – drei Wetter Taff

Langenneufnach, 8:30 Uhr, es regnet in Strömen, perfekter Sitz unserer Jurte.

Kein einziger Wassersack bildet unsere Jurte obwohl sich Regengüsse über sie ergießen. Wir sind sehr stolz schon mal beim Jurtenaufbau alles richtig gemacht zu haben. Zur Einführung in den Tag bekommen wir eine Überlebenskiste mit allen wichtigen Utensilien, die eine Outdoor Survival Frau so braucht. Wusstet ihr schon, dass man mit OB ein wunderbares Feuer entfachen kann?

Bärenbachzeltplatz, 13:30 Uhr wiedermal Regen, unser Feuer brennt perfekt.

Nachdem wir Wunden versorgt, die stabile Seitenlage geübt und uns über verschiedenste Unfallarten und die richtige Reaktionsweise ausgetauscht haben, wartet auf uns ein perfekt von Sabrina gehütetes Feuer.

Wir wärmen uns auf, indem wir versuchen Paletten zu Feuerholz zu verarbeiten oder wagen erste Schritte in die Geheimnisse der Lagerfeuerküche. In großen Blechdosen räuchern wir unseren eigenen Fisch und backen im Dutch Oven unser eigenes Brot. Ein Dutch Oven ist ein Gußeiserner Topf, der so wie er ist in die Glut gestellt werden kann. Ein unbedingtes Muss für eine gute Lagerfeuerküche, denn er kann nicht nur backen, sondern macht auch noch die besten Apfelküchlein der Welt.

So gut gestärkt lernen wir am Nachmittag alles über Seile und deren Verwendung. Wusstet ihr schon, dass ein Seil mit einem Knoten 1/3 weniger Belastung aushält als ohne? Mit Hingabe kleben wir mit Wolle die Entstehungsgeschichte eines Mastwurfes in unser Überlebensheftchen und besprechen die Statik unserer Jurte. Fazit: Dem Überleben schadet es auf jeden Fall nicht einmal mehr in ein neues Seil zu investieren.

Lagerfeuer, 17:30 Uhr unsteter Regen, Karte und Kompass ermöglichen eine fast perfekte Orientierung

Unser Training hat seinen Höhepunkt erreicht. Mit Karte und Kompass ausgestattet machen wir uns an die Aufgabe in vorgegeben Richtungen verschiedene Distanzen zurück zu legen. Nach 15 m Südost, 20 Nordwest, einem anstrengenden Anstieg in den Wald und einem kurzen Brennesselbad, wird unsere Orientierung immer besser und am Ende erreichen wir zwar nicht unser Ziel, aber ein besseres Verständnis rund um Karte und Kompass und die Schönheit unserer Umgebung.

Nach einem wunderschönen Abschlussimpuls von Sr. Johanna und einem sonnigen Sonntagmorgen, der unsere Jurte vollkommen trocknen ließ, kann festgestellt werden:

Wir überleben. Natürlich. Drei Wetter taff.

 

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