Friedenslicht

Es ist bereits schon Tradition, dass die Pfadfinderinnen der PSG das Friedenslicht aus Bethlehem in die Diözese Augsburg bringen. Dieser Tradition folgend, machte sich dieses Jahr eine Gruppe aus dem Allgäu auf den Weg nach Wien, um dort das kleine Licht in Empfang zu nehmen. Die Aussendungsfeier im Dom wurde von den Pfadfinderinnen aus Schwabegg thematisch passend zum Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden“ gestaltet. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Singgruppe Mosaik umrahmt. Fadi Abuakleh aus Bethlehem erzählte zu Beginn von seiner Arbeit in Bethlehem für den Frieden und die Verständigung zwischen Palästinensern und Israelis, und zwischen verschiedenen Religionen. Pater Christoph Lentz, Diözesanpräses des BDKJ, betonte in seiner Ansprache, dass nicht allein das Licht Garant für Frieden ist, sondern dass es letztlich Christus allein ist, der Frieden bringen kann. Und wir als Christen dürfen dieses Licht, das in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet wurde, hineintragen in unsere Welt als Zeichen für diesen Frieden, den Christus uns schenken möchte. In diesem Sinn wird die Kollekte die Arbeit der Malteser in einer Erstaufnahmeunterkunft für Flüchtlinge unterstützen. Besonders die Schwächsten, die alleinstehenden Frauen und die Kinder, sollen diese Hilfe in Form von einer Kinderstube und Frauenräumen erfahren. Die Pfadfinderinnen der PSG waren begeistert, dass jedes Jahr mehr Menschen aus der ganzen Diözese in den Dom kommen, um das Licht von Bethlehem weiter zu geben.


Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Betlehem und sorgen dafür, dass dieses Weihnachtssymbol der Hoffnung auf Frieden am Heiligabend in zahlreichen Wohnzimmern, Kirchengemeinden und sozialen Einrichtungen leuchtet. Auch in Augsburg hat sich aus dieser Idee ein neuer, stimmungsvoller Weihnachtsbrauch entwickelt. Schon seit 1999 ist es nun Tradition, dass Vertreterinnen der PSG das Friedenslicht aus Wien in den Augsburger Dom bringen und es zieht von dort immer größere Kreise in der ganzen Diözese. Es hat die Herzen der Menschen erobert, die sich vom Frieden auf Erden berühren lassen.
„Wenn viele Menschen an vielen Orten auf der Welt sich gegenseitig ‚Friede sei mit dir!‘ wünschen, werden sie das Gesicht der Welt verändern.“ (Pastor Frieder Petersen)
Wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder wollen dem Auftrag von Lord Robert Baden-Powell folgen und uns für eine bessere Welt einsetzen. Wir fördern den Austausch zwischen Kulturen, Nationen und Religionen und versuchen mit kleinen Schritten Frieden und Verständigung zu fördern. Das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem steht dabei für unsere Hoffnung auf Frieden, welche Christen, Juden und Muslime gemeinsam verbindet.
Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland werden wieder das Friedenslicht aus Bethlehem verteilen. Sie tragen es in Krankenhäuser, in Kindergärten, in Polizeistationen und Justizvollzugsanstalten, in Asylbewerberheime, in Rathäuser, in Einkaufszentren und in den Bundestag. Sie bringen es zu Menschen im Alltag und zu Menschen in besonderen Situationen. Sie bringen es zu jenen, die im Rampenlicht und zu denen, die am Rande stehen. Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität – unabhängig von Religion, Weltanschauung oder Hautfarbe. Es wird an alle Menschen verteilt, die guten Willens sind und sich Frieden wünschen. Unzählige Male wurde die Flamme in den vergangenen Jahren weitergegeben.
Mit der Weitergabe des Friedenslichtes aus Betlehem an „alle Menschen guten Willens“ wollen die 220.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen. In diesem Jahr wollen wir uns, unter dem Motto „„Hoffnung schenken – Frieden finden“ ab dem 3. Advent für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht einsetzen.

 

Durch die PSG wird das Friedenslicht weiterverteilt:
Friedberg St. Jakob am 23.12. um 21 Uhr sowie am 24.12. um 16, 17 und 24 Uhr

Schwabmünchen St. Michael am 4. Advent um 10.30 im Familiengottesdienst, gleicher Tag 9.00 Uhr in Schwabegg Mariae Himmelfahrt um 9.00 Uhr und ebenfalls 4. Advent in Mittelstetten St. Magnus um 10.30 Uhr

Zentralklinikum Augsburg, Samstag 19.12.15, 19:00 Uhr

Auch im Augsburger Dom kann das Licht jederzeit an der brennenden Kerze abgeholt werden.

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