Mit dem Zug holen Friedberger Pfadfinderinnen das Friedenslicht für die Diözese

Eine Gruppe Pfadfinderinnen aus Friedberg holte das Friedenslicht aus Bethlehem für die Diözese Augsburg. Die zehnköpfige Rangergruppe (älterste Altersstufe in der Pfadfinderinnenschaft St. Georg) waren die Abgesandten der Diözese Augsburg in Wien.

Seit nun 25 Jahren wird in der Geburtsgrotte in Bethlehem das Friedenslicht entzündet und an Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben. Diese Jahr wurde es vom 12jährigen Michael, einem Jungfeuerwehrkind aus Österreich in der Geburtsgrotte abgeholt und am Samstag 14.12. in der Votivkirche in Wien an Pfadfinderdelegationen aus 20 Ländern verteilt. Von Wien aus wird das Friedenslicht als die größte friedliche Jugendbewegung der Welt weiterverteilt. Dieses Jahr war neben Amerika  zum ersten Mal ein russischer Pfadfinder vor Ort um als Abgesandter seines Landes das Friedenslicht nach Hause zu bringen.

Die deutsche Delegation war mit mehr als 200 Pfadfindern die größte in Wien, deshalb war es eine besondere Ehre dass Sonja Wissing, eine Pfadfinderin aus Friedberg, an ihrem 18. Geburtstag die deutsche Delegation mit der Friedenslichtfahne vertreten durfte.

„Zu erleben wie mehr als 800 anwesende Pfadfinder aus sovielen Ländern dieses Symbol des Friedens weitertragen und ich Deutschland repräsentieren durfte, war wirklich ein unvergessliches Erlebnis“ so Sonja nach der Aussendungsfeier.

Leider konnte die Gruppe das mitgebrachte Petroliumlicht nicht im Zug mitführen, da neue Bestimmungen von der deutschen Bahn erlassen wurden dir sehr kurzfristig veröffentlicht worden sind. So bastelte die Gruppe kurzerhand aus einer Glasvase, Vogelsand und Draht einen neue Transportmöglichkeit für das Friedenslicht. Die Rückreise mit dem Zug war für alle sehr aufregend, da das Licht nicht ausgehen darf. „Immer mindestens zwei von uns saßen neben dem Licht und hatten es im Blick. Wir hatten während der Rückfahrt immer wieder Kontakt mit Michaela Kilian  und Sofie Mück (Vorstand der PSG Augsburg) um sie auf dem Laufenden zu halten. Besonders das Umsteigen in Salzburg und das Strassenbahnfahren in Augsburg war eine Zitterpartie“, so Monika Galle und Franziska Frank die Gruppenleiterinnen der Rangergruppe. Zum Glück ist am Ende alles gut gegangen und das Friedenslicht kam am Sonntag nachmittag heil und pünktlich zum Aussendungsgottesdienst im Dom um 16.00 an. In Augsburg angekommen freuten sich alle beim Umsteigen in die Strassenbahn am neuen Königsplatz über die kostenlose Fahrt.

 

Eine italienische Pfadfindern formulierte es bei der Aussendungsfeier in ihren eigenen Worten „Das Recht auf Frieden hat ein jeder Mensch, das Friedenslicht soll uns daran erinnern miteinander friedlich umzugehen und gemeinsam am Frieden für alle mit Herz und Hand zu arbeiten“.

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